Zugang statt Features
Aber natürlich ist es so, dass über Wohl und Wehe jeder Online-Community allein die Features entscheiden, die Features sind das Alleinstellungsmerkmal und damit der Hebel für den Erfolg.
Falsch, ganz ganz falsch.
Es liegt an der Menge an Medienkanälen, über die ich Zugang zu einem Dienst habe. Sagt Tara Hunt und benutzt den aktuellen Fall von "Twitter" als Beispiel: Hier hat man sich (im Gegensatz zum Konkurrenten Jaiku) bei den Features extrem zurückgehalten und hat "Daten-Auffahrten" erzeugt: Man kann den Presence-Dienst Twitter per Web, IM und Handy sowohl "füttern" als auch abrufen und durch die API können Dritte weitere "digitale Auffahrten" zu dem Dienst erzeugen - und darauf sogar Geschäftsmodelle aufbauen.
Tara Hunts Fazit: Thinking about it in the way of 'On Ramps' could lead you to asking these types of questions:
Bei Punkt 1 ist die Frage zu stellen, ob man sich nicht einem anderen Anbieter zum Datenaustausch öffnet oder Widgets anbietet.
Punkt 5 spielt darauf an, ob man den Dienst auch als einfache Datenabfrage in einer Kommandozeile darstellen könnte - sofern es komplizierter ist, ihn mit Daten zu "füttern" hat der Dienst ein Problem.


